RUB » UV » Hochschulsport » Aktuelles

Nachbericht DHM Ultimate 2015

Bochum, 30.06.2015:

Foto © Yuan-Juhn Chiao

Das Ultimate Team der Ruhr-Universität Bochum nahm am 20. und 21. Juni an der Deutschen Hochschulmeisterschaft in Chemnitz teil. Am Ende stand für die Mannschaft der 29. Platz zu Buche.


Das Ultimate-Team der Ruhr-Universität ist an diesem Wochenende zum Trend-Setter geworden. Bei der Siegerehrung wurde offiziell verkündet, dass die Ultimate DHM im kommenden Jahr im Loose-Mixed-Modus ausgetragen wird. Das Team der Ruhr-Universität war bereits in diesem Jahr mit neun Männern und sechs Frauen angetreten. Bereits im Vorfeld hatten die Trainer angekündigt: „Gerade das Spielen im Mixed-Modus macht Ultimate so reizvoll. Wir wollen allen Spielerinnen und Spielern, die wir auch in den Kursen trainieren, die Möglichkeit zum Wettkampf geben.“
Dieser Wettkampf begann zunächst auch mit einem Erfolg. In der ersten Gruppenphase gelang ein 7-4 Auftaktsieg gegen Halle. Im zweiten Spiel gegen Frankfurt fand das Team zunächst kein passendes Mittel gegen die variable Verteidigung der Frankfurter. Diese zogen schnell mit vier Punkten davon. Danach konnte das Spiel zwar ausgeglichen gestaltet werden, aber Frankfurt gewann am Ende verdient mit 5-9. Das Spiel gegen München wurde dann zur Lehrstunde. Gegen das reine Männerteam aus dem Süden errang das RUB-Team zwei Punkte, musste sich aber deutlich mit 10-2 geschlagen geben.
Als Gruppendritter traf das Bochumer Team in der zweiten Gruppenphase auf die Teams aus Nürnberg-Erlangen, Darmstadt und Münster. Gegen Nürnberg-Erlangen machte sich zunächst die kurze Mittagspause bemerkbar. „Man hat dem Team angemerkt, dass sie noch nicht voll regeneriert waren. Es gibt immer viel „hätte, wäre, könnte“, aber bei einer 6-8 Niederlage hätte das vielleicht schon den Unterschied gemacht“, analysiert Trainer Christian Strippel. Das Spiel gegen Darmstadt konnte das RUB-Team nach großem Kampf im sogenannten Universe-Punkt 7-6 gewinnen. Das abschließende Spiel des Tages war leider ein deutliches Ergebnis gegen die Bochumer, denn Münster setzte sich mit 5-9 durch.
Die Auslosung sorgte dann dafür, dass es am Samstagmorgen zu einem Re-Match gegen Halle kam. „Es ist immer schwierig zweimal gegen den Selben Gegner zu gewinnen. Das dürfen wir nicht leicht nehmen“, warnte Archun Rajaratnam. So gelang es Halle in diesem Spiel tatsächlich die frühe Führung der Bochumer zu egalisieren und schließlich den Universe-Punkt für sich zu gewinnen (6-7). Die beiden abschließenden Spiele gegen Paderborn (8-4) und Bamberg (8-4) konnten zwar jeweils gewonnen werden, am Ende reichte es trotzdem nur zu einem 29. Platz. Christian Strippel bilanziert: „Sportlich bin ich mit dem Turnierverlauf komplett zufrieden. Bei der Platzierung hätte uns ein Quäntchen Glück geholfen. Aber wir freuen uns schon jetzt auf das kommende Jahr.“

Den Bericht im PDF-Format gibt es HIER !